Haus Heidhorn - eine lange Geschichte

Vermutlich war Gut Heidhorn schon weit länger bewohnt als es die erste existente Urkunde von 1235 bezeugt. Zahlreiche Generationen von Menschen haben hier gelebt, Heidhorn hat Plünderungen und Brände überstanden sowie den nachfolgenden Wiederaufbau und hat Veränderungen gesehen.

 

Das älteste heute noch stehende Gebäude ist der alte Fachwerk-Spieker aus dem Jahr 1667, in dem künftig ein Museum an den Gründer Josef Hötte erinnern soll. Der alte Speicher ruht im Schatten alter Bäume, von denen mindestens zwei mittlerweile Naturdenkmale sind. Ebenfalls ein Denkmal für die Geschichte des Hauses ist die 1964 geweihte steinerne Kapelle, die für immer an die Schwestern der Göttlichen Vorsehung erinnern soll.

Josef Hötte, der 1860 auf dem Gutsgelände ein herrschaftliches Haus hatte errichten lassen, stiftete den Schwestern 1905 insgesamt 30 Freiplätze für erholungsbedürftige Schwestern auf Gut Heidhorn. Ihre Aufgabe sollte es sein, den Besitz zu bewirtschaften und für die Betreuung von Schwestern ihrer Gemeinschaft zu nutzen. Ihre Zeit und Fürsorge widmeten sie letztlich vor allem den Kindern armer Familien aus Waisenhäusern, Kinderbewahranstalten und Schulen.

Die Stiftung Heidhorn geht auf eine testamentarische Verfügung Joseph Höttes zurück, der ihre Gründung zugunsten der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung verfügt hatte. Das erste Damenstift, in dem seinerzeit überwiegend pensionierte Lehrerinnen ihren Lebensabend genießen konnten, wurde 1968 angebaut. Mit der Zeit wuchs es zu einem Altenheim mit Pflegestation, Jahre später entstand das Seniorenpflegeheim, das im August 2010 in den heutigen Neubau umgezogen ist.

KONTAKT

Haus Heidhorn

Westfalenstraße 490

48165 Münster-Hiltrup

Tel.: (0 25 01) 44 22-61 00

Fax: (0 25 01) 44 22-61 01

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