Unsere Zielgruppe

Wissenschaftliche Studien verdeutlichen die erhebliche Schwere von Essstörungen, insbesondere der Anorexia Nervosa. Selbst wenn in einer stationären Therapie ein gesundes Gewicht erzielt werden und / oder die Häufigkeit der Ess-Brech-Anfälle deutlich reduziert werden konnte, ist es für die Betroffenen eine große Hürde, den Erfolg in den Alltag zu übertragen und eine Stabilisierung zu erreichen. Immer wieder rutschen sie in ihr altes Problemverhalten (z.B. Hungern), weshalb sie sich gezwungen sehen, sich erneut in klinische Behandlung zu begeben.

 

Um diesen Drehtüreffekt zu vermeiden, beabsichtigen wir, das „Haus Magda“, die Lücke zwischen einem Klinikaufenthalt und der Rückführung in die gewohnte Umgebung (z.B. Familie) zu füllen. Wir unterstützen die Betroffenen dabei, Unabhängigkeit und Selbständigkeit zu erlernen, um langfristig ihr Leben eigenverantwortlich gestalten zu können. Neben der Stabilisierung des Gewichts durch gemeinsame Mahlzeiten und Unterstützung beim Kampf gegen den Druck des Erbrechens oder der exzessiven Bewegung helfen wir dabei, eine schulische oder berufliche Perspektive aufzubauen, das Selbstwertgefühl zu stärken, einen funktionalen Umgang mit negativen Gefühlen zu erlernen, Konflikte auszuhalten und zu klären sowie die Frustrationstoleranz zu steigern, so dass die Betroffenen sich schrittweise von der Essstörung lösen können. Und das, im Unterschied zu einem stationären Aufenthalt, unter den herausfordernden Bedingungen des Alltags.

  • Fühlst Du Dich in manchen Punkten angesprochen?
  • Leidest Du unter einer Anorexia oder Bulimia Nervosa?
  • Auch wenn andere, zusätzliche psychische Probleme eine Rolle spielen sollten, kannst Du Dich gerne an uns wenden.
  • Bist Du zwischen 14 und 21 Jahren?
  • Bist Du motiviert, Hilfe anzunehmen, um an Deiner Erkrankung zu arbeiten und Dir schrittweise ein Leben ohne die Essstörung aufzubauen?

Dann bist Du bei uns richtig!